Donnerstag, Juli 29, 2010

Schnee, Schnee, Schnee...

Bin mir ziemlich sicher, dass wir aktuell einen Schneerekord haben (seitdem die Pinguinkamera online ist). Die chilenische Gedenkstätte (mit Kreuz) ist größtenteils in den Schneemassen verschwunden. Und Pinguinkamera 2 dürfte nur noch ein ganz kleines Stück über der Schneedecke rausschauen...

Donnerstag, Februar 11, 2010

Gnadenlose Natur, infernalischer Orkan


10.2.: Station im Orkan

Zitat: "Der Sturm tobt mit aller(?) Kraft. Nach konstanten 218 km/h im Mittel und mehr als 260 km/h in Spitzen liefert unser Windsensor auf dem Dach der chilenischen Basis wegen Eisansatzes keine verläßlichen Werte mehr."
(...)
"Am Vormittag läßt der Sturm etwas nach, ist aber um 11:00 UTC mit 170 km/h im Mittel und 220 km/h in Spitzen immer noch deutlich über den Beobachtungslimits (144 km/h bzw. 180 km/h)."
Quelle: [ivs.bkg.bund.de]


11.2.: nach dem Orkan

Einer der stärksten Orkane seit Beginn der Pinguinkamera im Jahr 2004 hat unter den Nachbruten mit Sicherheit eine konsequente und erbarmungslose Todesspur hinterlassen! Mit Sicherheit dürfte der Bruterfolg dieser Saison die schlechtesten Werte seit 2004 haben. Und zwar mit Abstand. Lediglich die Nester im unmittelbaren Schutz des Antennenfundamentes (und zwar AUF dem Sockel) hatten eine Chance. Inwieweit diese älteren Jungtiere (die mit Sicherheit noch nicht schwimmen konnten) den Orkan überlebt haben, kann ich nicht sagen. Sämtliche Nester vor dem Fundament hatten keine Chance und ich würde auch sagen, dass die Nester im Bereich der (diese Saison nicht übertragenden) Kamera 2 auf dem sog. "Minihügel" ein vollkommenes Desaster erlebt haben müssen... Traurig aber wahr.


Für alle Kamerabeobachter muss ich folgende Tatsache betonen: Schneefall während der Brutzeit war für die Pinguine auf GARS O'Higgins bisher gar kein Problem, sämtliche wetterbedingten Verluste während der Brutzeit sind nach meinen Beobachtungen seit 2004 ausnahmslos durch Orkane entstanden!!

Dienstag, Januar 05, 2010

Bildgalerie (3)

Die aktuellen Bilder in der Galerie lassen sich nur als registrierter Besucher in der Originalgröße anschauen (ich schreibe das nur wg. dem Kommentar "leider lassen sich die Bilder der aktuellen Saison nciht vergrößert darstellen ..schade")

Sonntag, Januar 03, 2010

Umstrukturierung Bildgalerie (2)

Es gab mit den alten Bildern nur das Problem, dass sie beim erneuten Hochladen ihr ursprüngliches Hochlade-Datum verloren haben, sodass sie jetzt nicht mehr in chronologischer Reihenfolge sind. Naja, man kann nicht alles haben...
Leider habe ich erst hinterher gesehen, dass man die Bilder recht komfortabel mit internen Funktionen der Galerie umschichten kann.

Habe die Galerie-Rechte für registrierte Nutzer jetzt so geändert, dass die Bilder gleich nach dem Hochladen erscheinen und nicht von mir erst frei geschaltet werden müssen. So war's wohl früher auch schon - jaja, in der guten alten Zeit ;-)


Gruß + einen schönen sonnigen Sonntag wünscht Euch
Martinus

Samstag, Januar 02, 2010

Umstrukturierung Bildgalerie (1)

In Kürze wird wieder die Bildgalerie geöffnet, sodass registrierte Nutzer besonders interessante Motive der Kameras hochladen können. Meine große Bitte: damit es nicht eine Schwemme "x-beliebiger" Bilder gibt, sollte man vor dem Hochladen eine kritische Prüfung des Materials vornehmen.

Die Webcambilder, die sich zuletzt in der Abteilung der Antarktis-Reisebilder von Norbert befanden, werde ich auszulagern versuchen. Seine grandiosen eigenen Bilder bleiben in der Galerie natürlich erhalten!


Da meine Homepagevertrag natürlich nicht beliebige Datenmengen zulässt, werden die WebcamBilder künftig nur ca. 1 Jahr online sein, danach werden sie ins digitale Nirvana verfrachtet.

Die Bildgalerie wird also folgendes Material umfassen:
1. Bilder der aktuellen Brutsaison
2. Bilder der letztjährigen Brutsaison


Ich hoffe, dass diese Lösung OK ist. Schöne Grüße aus der Pfalz!
Martin

Dienstag, Dezember 01, 2009

Schwerer Orkan und die Folgen



Quelle: http://ivs.bkg.bund.de/vlbi/ohiggins/

Der Orkan der verg. Tage hat gnadenlos unter den Brutpaaren gewütet: sehr viele Nester wurden verlassen, es ist nicht zu erwarten, dass es hier noch mal zu einem erfolgreichen zweiten Brutversuch in dieser Saison kommt. Um so drastischer fällt die Bilanz aus, wenn man bedenkt, dass es wohl noch nie so viele Nester gab wie in diesem Jahr.

Die Daten der deutschen Station lassen erahnen, wie hochgradig zerstörerisch dieses Wetterereignis war: insgesamt über 10 Stunden lag die mittlere Windgeschwindigkeit über 150 km/h, ca 2 Stunden sogar im Bereich von 200 km/h. Nur die Neststandorte in irgendeinem Windschutz in Kombination mit dem abgrundtiefen Bruttrieb/Überlebenswillen einzelner Brutvögel hatten Bestand. Nach meinem Empfinden die heftigsten Folgen eines Orkans für die Pinguine seit Beginn der Kameraübertragung. Im vorderen Bildbereich haben wohl nur 5 von ehemals ca. 18 Neststandorten den Orkan mehr oder weniger schadlos überstanden. Die Paare, welche ihre Gelege verloren haben, werden in der ersten Zeit natürlich noch zu ihrem Nest zurückkehren - dann aber nur auf einem steinernen, toten Nichts sitzen. In einzelnen Fällen könnte es zu einem Nachgelege kommen, da die Brutzeit für manche der neuen Paare erst begonnen hatte.
Dieses Ereignis zeigt auch wieder, welchen unglaublichen Vorteil der Brutplatz auf dem Absatz des Betonfundaments hat. Die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Brut ist durch den Windschatten hier besonders hoch!


Erste Bilanz: so weit es aktuell zu übersehen ist, sind diese gekennzeichneten Neststandorte im Orkan verlassen worden (über 60% aller Nester)

Freitag, November 27, 2009

Freitag, Oktober 09, 2009

Erste Pinguine...







Danke Norbert für die Schnappschüsse...!

Der erste Eselspinguin der Brutsaison 2009/2010 wurde also offensichtlich am 2. Oktober 2009 gesichtet. Oder hat irgendjemand einen früheren Bildbeleg?

Freitag, September 25, 2009


Klickbild: nach einem Sturm haben die Wellen das Eis auf der linken Seite schon deutlich "angefressen"...

Samstag, September 19, 2009

Wann verschwindet das Küsten-Eis?

Auf diesem Bild ist im Hintergrund das offene Meer als dunkler Streifen zu sehen, während der Küstenbereich noch komplett zugefroren ist:



Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass die Eselspinguine nach dem langen Winter erst dann am Nistplatz auftauchen, wenn die Küste (nahezu oder komplett) eisfrei ist. Meist ging dem ersten Auftauchen der Pinguine ein Sturm/Orkan voraus, wodurch das Eis gebrochen wurde.

Donnerstag, August 20, 2009

Orkanschäden?


Dach im intakten Zustand


Offensichtlich beschädigte Dachkonstruktion


Schnee im beschädigten Bereich





Im fraglichen Zeitraum (25.7.2009 bis 28.7.2009) gab es über mehrere Tage heftigen Sturm - bis sich irgendwann der Windsensor verabschiedet hat. Bleibt zu hoffen, dass der eigentliche Technikbereich verschont geblieben ist und die Kampagne 2009/2010 nicht zu extrem beeinträchtigt wird. Für einen Laien sieht das anhand der Webcambilder nach einer größeren Beschädigung aus...

Nach meinen rudimentären Kenntnissen befindet sich im betroffenen Bereich der Küchen- und "Wohnzimmer"-Trakt. Im Idealfall sind alle Baueinheiten durch hermetisch abgeschlossene Türen voneinander getrennt...

Freitag, April 10, 2009

Wintersaison

Wahrscheinlich wird dieses Jahr zum ersten Mal Pinguinkamera 2 nicht abgebaut, sondern den gesamten Winter über an Ort und Stelle bleiben.

Dienstag, Februar 24, 2009

Evolution des Skisprungs


Quelle: Wikipedia



Seit 1905 hat sich die Absprungtechnik beim Skisprung stetig weiterentwickelt. Hier ein Eselspinguin beim Training.


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